/Mit/ Michael Weber und Peter Grund (Musik)
/Regie/ Christian Ebert
/Bühne und Kostüme/ Sabine Böing
__Hyperion ist ein Grieche des 18. Jahrhunderts. »Hyperion« ist ein Roman in Briefen von Friedrich Hölderlin. Hyperion geht es wie uns allen – früher oder später: Er hat alles verloren. Seine große Liebe, seinen besten Freund, seine Heimat, seine Jugend, seine Ideale, den Sinn, die Freiheit, den Aufstand, die Utopie, die Zukunft … alles Vergangenheit.
__Aber Hyperion ist nicht wie wir alle: Er gibt keine Ruhe (ein Untoter), er findet sich nicht ab, er macht aber auch nicht einfach weiter.
__Er sucht das Gelingen im völligen Scheitern, im Gegensatz zum Scheitern im ständigen Gelingen. Gerade in tiefster Nacht und Einsamkeit sucht er das Licht.
__Allen Verlust, alles Scheitern, alle Verlorenheit, alle Freude und allen Schmerz macht Hyperion in Zusammenarbeit mit seinem deutschen Freund, Vertrauten und Komplizen Bellarmin – beide Fremde im eigenen Land – zum Gedicht, zum Prozeß, zu Geschichte, zum Song …